Gisela
Tanz- und Unterrichtspraxis:
seit 1993 bei namhaften VertreterInnen des traditionellen und modernen Tangos (u.a. Gustavo Naveira, Pablo Verón, Chicho, Gabriela Gonzales, Tété etc...). Die intensive Pionierphase zu Beginn, als es hier noch kaum Unterricht gab, machte mich mit der breiten Palette unterschiedlicher Tango-Stile vertraut. Tango kennt zwar viele Ausdrucksformen, ist aber dennoch ein Gesamt-"Wesen", das ich so in seiner schillernden Vielfalt erleben durfte.
Es ist mir eine Freude und Anliegen, jede und jeden zu erreichen, der und die erfahren möchte, wie man mit diesem wunderbaren Tanz die Musik, die momentane Stimmung und die Beziehung im Paar asdrücken kann!

Weiterer Hintergrund:
Dipl.-Psychologin, Bewegungspädagogin (Franklin-Methode®), Atem-Körper-Psychotherapeutin (Integrale Leibarbeit), Transparente Kommunikation (Thomas Hübl), Teatro Tango® (Jorge Aquista),
Schwertkunst & Körper-Intelligenz (K.I.) bei Karl Grunick, klassischer Tanz, Theater... und die Neugier auf alles, was die Verbindung zwischen Körper-Geist-Musik vertieft und was unsere Körper durch uns erzählen können...

Simone
Als ich 2003 meinen ersten Tango Argentino hörte, wusste ich, dass ich angekommen bin. Nur noch nicht genau, wo eigentlich.
Die nächsten Jahre waren daraufhin von der Leidenschaft geprägt, Tango tanzen zu lernen, um das, was die Musik in meinem Inneren berührt, auszudrücken. Oder war der Tanz schon da und es hatte nur noch die Musik gefehlt? Wahrscheinlich beides. Ich glaube, ich habe als kleines Mädchen bei uns zu Hause im Obstgarten auch schon Tango getanzt – oder so was ähnliches.
Beim Tango spüre ich, dass ein inneres Feuer angesprochen ist, das sich immer wieder neu entzündet, auch, wenn es zwischendurch mal auf Sparflamme brennt.
Ich glaube, dass jede und jeder seinen eigenen Tango finden wird. Der Körper muss viel Neues lernen – aber der Tango ist tief innen verborgen und schält sich mit den Jahren heraus. Und hört nie auf damit – es gibt kein Ende. Gott sei Dank.
So sehe ich das immer wieder bei allen, die mit Tango beginnen. Natürlich macht es von Anfang an Spaß, wenn man nichts Bestimmtes erreichen will, sondern einfach auf diese besondere Weise in Kontakt geht mit dem eigenen Körper und gleichzeitig dann auch noch mit dem inspirierenden Anderen und natürlich der Musik.
Es gibt beim Tango wirklich ganz besondere Augenblicke, jeder kennt sie oder wird sie kennenlernen, wenn er beginnt zu tanzen. Ich brauche davon nicht zu sprechen. Aber ich will es unbedingt erwähnen.

Fotos: Jörg Bielfeldt